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Dieser Band enthält zwei der bekanntesten, auch verfilmten Novellen von Stefan Zweig (1881-1942). Es sind psychologische Erzählungen, erkennbar von Sigmund Freud bzw. von dessen Einsichten in die Tiefen menschlichen Seelenlebens beeinflußt. Zweigs Interesse gilt dabei dem Menschen und seinem Verhalten in Grenzsituationen. Er beobachtet mit analytischer Schärfe, ohne jedoch moralisch zu werten oder gar zu verurteilen. "Mir persönlich macht es mehr Freude, Menschen zu verstehen, als sie zu richten". Die Faszination dieser Erzählungen besteht nicht allein in der Tatsache, daß hier Menschen geschildert werden, die hilf- und wehrlos, ja rettungslos in eine Leidenschaft verfallen und in der Folge zu willenlos Handelnden werden. Zweigs Darstellung selber ist Leidenschaft: die Zwanghaftigkeit der Handelnden, deren sich ständig steigernde Atemlosigkeit in ihrem rasenden Lauf ohne Entscheidungsfreiheit für das Ziel, überträgt sich auf den Hörer.